Die Mykerinos Pyramide



Es gibt wohl kaum ein Land das uns mit seinen Sehenswürdigkeiten so fasziniert wie das alte Ägypten. Dabei nehmen die Pyramiden von Gizeh einen besonderen Platz ein, da sie die Letzten von sieben antiken Weltwundern sind. Sie sind etwa 15 km vom Kairoer Stadtzentrum entfernt und liegen 8 km südwestlich des Kairoer Vorortes Gizeh auf einer Hochfläche.
Der gesamte Komplex dieser außergewöhnlichen ägyptischen Sehenswürdigkeit besteht aus drei Pyramiden. Da ist zum einen die Cheops-Pyramide als die Größte, dann folgt die Chephren-Pyramide als die Mittlere, gefolgt von der Kleinsten, der Mykerinos-Pyramide. Alle drei wurden 1979 in die Liste des Welterbes der UNESCO als Kulturdenkmal aufgenommen. Mit ihren 62 Metern Höhe und den Seitenlängen von 102 beziehungsweise 104 Metern ist nun die Mykerinos-Pyramide im Vergleich zu den beiden anderen, tatsächlich ein Winzling und trotzdem die Achthöchste unter den ägyptischen Pyramiden. Über die Gründe, warum diese Pyramide so klein geraten ist, gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Da werden zu hohe Baukosten ebenso ins Gespräch gebracht wie die Möglichkeit von Platzmangel, erste Anzeichen von Machtverfall oder es läutete das Ende der großen Königspyramiden ein. Es wird auch für möglich gehalten, dass die Theorie der pseudowissenschaftlichen Präastronautik, die Pyramiden seien ein Nachbild des Sternbildes Orion, zutrifft und die Mykerinos-Pyramide den Kleinsten der drei Sterne verkörpert.

Mykerinos Pyramide
Die Mykerinos Pyramide

Erbaut wurde sie in der 4. Dynastie, etwa um 2530 vor Christus und soll die Grabstätte des Pharaos Mykerinos, Sohn des Chephren gewesen sein. Somit hätten Großvater, Vater und Sohn auf dem Areal der Pyramiden von Gizeh ihre letzte Ruhe gefunden. Die nachfolgenden Dynastien bestatteten ihre Könige dann bereits in versteckten Grabkammern, unweit ihrer Totentempel, um der damals weitverbreiteten Grabräuberei zu entgehen. Der Versuch eines mameluckischen Sultans im 12. Jahrhundert, die Mykerinos-Pyramide abzutragen, wurde nach acht Monaten aufgegeben, hinterließ allerdings eine unschöne Narbe an der Nordseite. Ein im 19. Jahrhundert entdeckter, mit Hieroglyphen und Malerei verzierter Sarkophag, ging auf dem Weg nach London mit dem Schiff unter und ist vermutlich für alle Zeiten verloren.

Neben der Faszination Pyramide, sollte der Reisende aber nicht vergessen, dass Ägypten noch viele andere, nicht ganz so rätselhafte Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

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