Der Zoologische Garten



Der Berliner Zoo im Bezirk Tiergarten ist der artenreichste Zoo der Welt und daher ein beliebtes Ausflugsziel von Jung und Alt. Auf über 35 Hektar befinden sich hier große Gehege, kleine Tierhäuser und Streichelzoos, was natürlich für Kinder ein besonderes
Erlebnis ist. Neben den vielen Tieren, die man im Zoologischen Garten bestaunen kann, gibt es auch große Spielplätze, gastronomische Einrichtungen, Souvenirshops und Lerncenter für Besucher (in vielen Sprachen). Ein Besuch des Zoos ist also spannend und aufregend - nicht nur für Kinder.

Der Zoologische Garten ist nicht nur der größte und artenreichste Zoo Deutschlands (beziehungsweise der Welt), sondern auch der älteste und bekannteste im Land. 1844 wurde er eröffnet, seitdem durchlebte er viele geschichtsträchtige Ereignisse und Angriffe in den Weltkriegen. Im Zweiten Weltkrieg stand der Zoologische Garten kurz vor dem Ende, denn von den knapp 4000 Tieren, die bis dato im Zoo untergebracht waren, überlebten nicht einmal 100 die Bombenangriffe. Dennoch wollte man den Zoo keinesfalls aufgeben und baute ihn nach dem Krieg mühevoll und mit viel Herzblut wieder auf. Das heute noch beliebte Elefantenhaus und auch das Flusspferdhaus wurden komplett renoviert und viele zusätzliche Häuser errichtet. Auch das bis dahin sehr kleine Aquarium, welches sich direkt neben dem Zoologischen Garten befindet, wurde vergrößert und ist mittlerweile eine eigene Sehenswürdigkeit der Hauptstadt. Besucher haben die Möglichkeit gleich beide Einrichtungen zu besuchen, aber können sich auch nur für eine entscheiden.

Der Zoologische Garten befindet sich direkt an der gleichnamigen Bahnstation “Zoologischer Garten” sehr zentral in Berlin. Schnell erreicht man ihn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Verfehlen kann man den Zoo nicht, denn das große Elefantentor ist bereits von Weitem sichtbar. Es lohnt sich vorab auch ein gemütlicher Spaziergang über den Kurfürstendamm, von dem aus man den Zoo ebenfalls problemlos erreichen kann.

Noch größere internationale Bekanntheit erlangte der Berliner Zoo im Jahr 2006 mit der Geburt des kleinen Eisbären Knut, der von seiner Mutter verstoßen und liebevoll mit der Hand aufgezogen wurde. In allen Ländern weltweit wurde über dieses Ereignis in den darauffolgenden Monaten immer wieder berichtet und der kleine Knut wurde zu einem echten Kult. Der Zoo verbuchte in dieser Zeit Besucherrekorde und das Eisbärengehege war von Kameramännern und Reportern belagert.

Der Zoo hat aber auch sonst vieles zu bieten. Thementouren, Shows und spezielle Veranstaltungen für Reisegruppen und Schulklassen sind sehr beliebt und werden gerne in Anspruch genommen.







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