Die Kaiserburg in Nürnberg



Es ist ganz egal, wo man sich in Nürnberg aufhält - von überall ist die Kaiserburg zu sehen, die sich auf einem Sandsteinfelsen befindet und das Stadtbild prägt. Sie gilt als Wahrzeichen der Stadt und weist noch originale Bauteile aus dem 16. Jahrhundert
auf. Touristen spazieren gerne zur Kaiserburg und nehmen an einer spannenden Führung durch die kaiserlichen Hallen teil. Mittlerweile befindet sich hier auch ein Museum, welches einen hervorragenden Einblick in die Vergangenheit ermöglicht und tief in die Geschichte der Stadt Nürnberg eintauchen lässt. Das Entstehungsjahr der Kaiserburg ist heute nicht wirklich bekannt, aber man weiß, dass schon im 11. Jahrhundert hier Kaiser des Römischen Reiches residierten. Bis 1571 war die Kaiserburg eine Residenz, später wurde sie lediglich für große Staatsempfänge und Feste für den Adel genutzt. Heute können Besucher auf den Spuren ehemaliger Kaiser wandern und sich originale Stücke aus früheren Jahrhunderten anschauen. Die ehemaligen Wohnräume der Kaiser wurden zwar im Laufe der Zeit renoviert, jedoch hielt man sich stets an das Original, um den ursprünglichen Charme nicht zu verlieren. Noch immer befinden sich Gemälde und wertvolle Teppiche aus dem 16. Jahrhundert in der Kaiserburg, die Besucher hautnah betrachten können. Nicht umsonst steht diese Nürnberger Sehenswürdigkeit auf der Liste der bedeutenden Kunstdenkmäler Deutschlands.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kaiserburg beschädigt, aber nicht völlig zerstört, so dass man sie erneut aufbauen konnte. Originale Elemente früherer Epochen sind zum Teil noch erhalten und ziehen vermehrt die Blicke auf sich. Zur Kaiserburg gehört der Sinnwellturm, der einen bezaubernden Blick auf die Stadt ermöglicht. Besucher können den Turm erklimmen und während des Aufstiegs viele Informationen erhalten, die sich auf den Informationstafeln befinden. Auch der tiefe Brunnen ist sehr beeindruckend, sowie die unterirdischen Gänge der Kaiserburg, die jedoch nur einmal jährlich besichtigt werden können. Sie dienten damals als Fluchtweg der Burgbewohner und führen in die Stadt. Im Burggraben finden zur Sommerzeit heute Musikfestivals statt, die viele Touristen zu der faszinierenden Sehenswürdigkeit locken. Die Akustik und Umgebung ist für große Veranstaltungen einfach einmalig.

Das angrenzende Kaiserburgmuseum zeigt viele Ausgrabungsfunde, sowie Bauteile aus früheren Jahrhunderten. Wie sahen damals die Waffen aus und was trugen die Kämpfer? All diese Fragen werden im Museum beantwortet und gezeigt. Seitdem es im Jahr 1999 eröffnet hat, ist die Kaiserburg noch mehr zu einem Touristenmagneten geworden und verbucht Besucherrekorde.







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