Jakarta – Altstadt und Museen



Die Hauptstadt der Republik Indonesien trägt den Namen Jakarta und befindet sich auf der Insel Java. Gelegentlich wird die Altstadt noch mit dem alten niederländischen Namen Batavia bezeichnet. Typische Handelskontore und Wohnhäuser aus der
späteren Kolonialzeit stehen weiterhin am Großen Kanal (Kali Besar). Eines der Häuser wurde durch den deutschen Auswanderer Friedrich von Wurmb errichtet, dessen Kunstsammlung heute im Nationalmuseum gezeigt wird. Viele der Gebäude werden heute noch für Büros genutzt, dennoch können sie teilweise besichtigt werden. Die Hoenderpasarbrug ist die letzte erhaltene Zugbrücke über den Kanal. Die meisten Museen in Jakarta befinden sich am Rathausplatz.(Taman Fatahillah). Am auffälligsten ist das Jakarta-Museum, welches in einem der ältesten und schönsten Häuser untergebracht wurde. Die Schausammlung des Jakarta-Museums zeigt überwiegend Gegenstände aus der niederländischen Kolonialzeit. Dazu gehören neben Waffen und Landkarten auch Möbel sowie Gegenstände aus dem täglichen Leben der früheren europäischen Bewohner der Stadt. Das Museum Taman Fatahillah vereinigt Keramik sowie Malerei und weitere Kunst. Neben einer sehr großen Keramikabteilung, welche Gegenstände mit sehr unterschiedlicher Bemalung zeigt, sind die dort ausgestellten zahlreichen Bilder indonesischer Maler sehenswert.

Das Nationalmuseum in Jakarta (Museum Pusat) informiert ausführlich und auf sehr anschauliche Weise ebenso über die Natur der einzelnen Inseln als auch über ihre jeweilige Bevölkerung. Einen sehr großen Raum nimmt die Darstellung der Vulkane sowie die Information über weitere Naturschauspiele auf den einzelnen Inseln ein. Von ebenso großer Wichtigkeit ist die Darstellung der Bräuche und Lebensgewohnheiten der Bevölkerung auf den zu Indonesien gehörenden Inseln. Dabei nehmen die religiösen Gegenstände einen großen Teil der Ausstellungsfläche ein. Während Java wie die meisten indonesischen Inseln überwiegend durch den Islam geprägt wird, ist auf Bali weiterhin der Hinduismus die dominierende Religion. Zudem finden sich an vielen Orten im gesamten Land Heiligtümer des Hinduismus und des Buddhismus sowie christliche Kirchen.

Die Keramik-Abteilung des Nationalmuseums zeigt überwiegend Porzellan und Tonwaren aus China, welche zumeist ein Alter von zweitausend Jahren aufweisen. Vor dem Eingang zum Nationalmuseum steht ein großer aus Bronze angefertigter Elefant. Bei diesem handelt es sich um ein im Jahr 1871 überreichtes Geschenk des damaligen thailändischen Königs.

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