Mafra (Lisboa)



Mafra liegt etwa 50km von der Hauptstadt Lissabon entfernt. Obwohl die meisten Besucher aus Lissabon kommen, lohnt sich einmal die Anfahrt aus nördlicher Richtung. Die Reise aus dem Norden gestaltet sich viel interessanter und bietet einen ganz besonderen Anblick.
Die Strecke führt von Norden kommend über Wiesen und Felder, an Ortschaften stößt man nur vereinzelt. Und dann, plötzlich wie aus dem Nichts, erblickt man den gewaltigen Bau des Klosters. Es ist ein Anblick, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Dennoch, aus welcher Richtung auch immer die Reise angetreten wird, Mafra ist auf jeden Fall einen ausgedehnten Besuch im Rahmen eines Tagesausfluges wert. Direkt neben dem Kloster wurde der Nationalpalast erbaut. Nach Möglichkeit sollte die Besichtigung beider nach einem festgelegten Schema erfolgen. Zuerst besichtigt man das Museum der Skulpturen, danach ist der Krankensaal der Mönche an der Reihe, die Apotheke, gefolgt von der Küche und dem Museum für Sakrale Kunst. Die zweite Etage bietet einen tiefen Einblick in das Leben der Könige. Hier befinden sich die königlichen Schlafgemächer und Zimmerfluchten. Besonders sehenswert sind auch der Segnungssaal und die Bibliothek. Der Fußboden wird für alle Besucher als überaus interessant sein, denn er wurde mit Marmor in den Farben Rosa, Weiß und Grau belegt. Die Bibliothek nimmt eine Galerie ein, von einer beachtlichen Länge von 83,6 Metern. In der Galerie befinden sich über 40.000 Bücher. Ein Eindruck, der dauerhaft in Erinnerung bleibt.

Die Basilika von Mafra beeindruckt mit ihrer Marmorfassade außen, doch auch im Innenraum wurde viel Marmor verwendet. Innen wie Außen ist die Basilika überaus sehenswert, die Besichtigung sollte man also auf keinen Fall auslassen. Nach der Besichtigung von Palast und Kloster, sowie der Basilika, kommt man sich in der kleinen Kirche Santo André recht beengt vor. Dennoch sorgt auch die kleine Kirche für unvergessliche Eindrücke. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert. Direkt am Eingang der Kirche befinden sich die Gräber von Diogo de Sousa und seiner Gattin.







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