Lanzarote: Castillo de Santa Barbara



Das Castillo de Santa Barbara gehört zu den Ausflugszielen auf Lanzarote, die man auf keinen Fall unbesucht lassen sollte. Es handelt sich hierbei um eine Festung, die sich in der Nähe von Teguise befindet. Es wurde auf 135 Meter über der Stadt auf dem Vulkan Guanapay erbaut.
Der Bau der Festung geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Die Festung entstand auf der Stelle des ehemaligen Fort Guanapay, das im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Ursprünglich sollte die Festung die Insel und deren Einwohner vor den Piratenangriffen schützen. Leider fiel die Festung mehrmals in die Hände von Piraten und wurde immer wieder teilweise zerstört. Einige male wurde die Festung wieder hergerichtet, doch heute ist sie mehr eine Ruine. Der Standort der Festung ist jedoch ideal, um fast die gesamte Insel zu überblicken. Hier werden den Besuchern grandiose Ausblick geboten, zudem erlebt man hier auch ein kleines Stück Inselgeschichte. Heute bietet die Festung Raum für ein Emigrantenmuseum. Im Inneren können Fotos, Originalkarten, Stiche, aber auch einige Briefe und weitere Habseligkeiten von Emigranten betrachtet werden. Es wurde viel Mühe darauf verwendet, die Schiffe der 250 Familien nachzubilden, die wegen der Dürrekatastrophe gegen 1880 die Insel verließen um in Venezuela, Kuba, Argentinien und Florida ihre neue Heimat zu finden.

Die kleine Festung, die vielmehr wie eine Ritterburg aussieht, besitzt neben einer Zugbrücke auch zwei kleine Rundtürme, die dem Bau sein Ritterburgähnliches Aussehen verleihen. Hier oben kann man gut einen halben Tag verbringen, es lohnt sich auch, das Picknickkörbchen einzupacken. Wichtig ist jedoch, dass man eventuell anfallendes Müll (Verpackungen, Essensreste, Flaschen etc.) wieder mitnimmt und in einer Mülltonne entsorgt.







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