Machu Piccu - Sehenswürdigkeit in Peru



Bei der peruanischen Sehenswürdigkeit Machu Piccu handelt es sich um eine alte Stadt der Inka, welche in einer Höhe von etwas mehr als 2600 Metern oberhalb des Urubambatales in den Anden gelegen ist. Die ursprüngliche Funktion der heutigen Ruinenstadt lässt sich nicht mehr eindeutig feststellen, die relativ
große Anzahl an gefundenen Grabstätten hat die Vermutung entstehen lassen, dass es sich um eine Zufluchtstätte gehandelt haben könnte. Diese Theorie wird aber mehr und mehr bezweifelt. Die ursprüngliche Stadt umfasste 216 Gebäude sowie eine Vielzahl von sie verbindenden Treppenstufen. Heute sind von nahezu allen Bauwerken zumindest die Außenmauern erhalten, zudem sind 3000 Treppenstufen noch in einem begehbaren Zustand vorhanden. Das genaue Alter der ehemaligen Inkastadt Machu Piccu ist ebenso wie ihr ursprünglicher Name unbekannt, ihre heutige Bezeichnung leitet sich von einem in ihrer Nähe befindlichen Berg ab. Eine allgemein anerkannte Annahme besagt, dass sich die Stadt bei der Ankunft der spanischen Eroberer noch in Bau befunden habe und sie auf Grund der kriegerischen Auseinandersetzungen fluchtartig verlassen worden wäre.

In der Gegenwart wurde Machu Piccu im Jahr 1911 entdeckt, allerdings belegen unterschiedliche Zeugnisse, dass die Stadt einigen Gruppierungen während der gesamten Zeit bekannt war. Offiziell bekannt wurde die Neuentdeckung der Inkastadt, als im Jahr 1915 die amerikanische Zeitschrift der National Geografic Society ausführlich über sie berichtete. Das Verdienst um die Entdeckung der Stadt wird der amerikanischen Yale University zugeschrieben; diese steht aber weiterhin in Verdacht, dass die damaligen Leiter der Exkursion einen großen Teil der gefundenen Goldvorkommen heimlich in die USA geschafft hätten.

Die UNESCO hat Machu Piccu im Jahr 1983 als Weltkulturerbe anerkannt, sie kritisiert jedoch die sehr hohen Besucherzahlen und fordert eine Beschränkung der täglichen Besichtigungszahlen.

Zu erreichen ist Machu Piccu über eine im Ort Aguas Calientes beginnende kleine Straße mit einigen Stufen; vom Bahnhof des genannten Dorfes aus verkehrt auch ein Linienbus. Authentischer ist der mehrtägige Fußweg über den Inkapfad vom Ufer des Urubambaflusses aus. Dieser Weg führt durch das Sonnentor in die ehemalige Inkastadt. Der Ort Aguas Calientes ist ebenso wie der Ausgangspunkt des Inkapfades ausschließlich mittels einer schmalspurigen Eisenbahn ab Cusco und nicht über die Straße zu erreichen.

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