Zollbestimmungen für Venezuela



Der südamerikanische Staat Venezuela grenzt an die Karibikküste und ist schon seit mehreren Jahren ein angesagtes Reiseziel von Naturfreunden und Erholungssuchenden. Ob ein Badeurlaub an den langen Stränden, ein Aktivurlaub
in den gigantischen Gebirgen oder eine Städtetour - Venezuela ist facettenreich und daher sehr beliebt. Touristen, die eine Reise in den südamerikanischen Staat planen, sollten sich vor Reisebeginn unbedingt über die Zollbestimmungen Venezuelas informieren, denn zum Teil herrschen an der Grenze andere Reglements, als bei Reisen innerhalb Europas. Bereits im Flieger erhält man eine grüne Touristenkarte, die während des gesamten Aufenthalts im Land gut aufbewahrt werden muss. Geht sie verloren, könnten Probleme bei der Ausreise auftreten. 200 Zigaretten oder 25 Zigarren dürfen zollfrei über die Grenze eingeführt werden, ebenso vier Flakons Parfum und Neuware bis zu einem Wert von 1000 US Dollar. Alkohol darf in Venezuela ebenfalls eingeführt werden, jedoch nur ein Liter in einer wieder verschließbaren Flasche. Persönliche Gegenstände für den Urlaub dürfen selbstverständlich problemlos durch den Zoll in Venezuela gebracht werden. Es empfiehlt sich keinerlei Lebensmittel im Gepäck zu haben, da die Beamten dies gründlich untersuchen und aussortieren. Pflanzen, Fleisch, Obst und andere frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Bei der Ausreise aus dem Land ist das Artenschutzgesetz zu beachten. Reisende sollten also keine Korallen, Quarze oder sonstige Schätze aus der Natur als Souvenir im Gepäck haben.

Es ist möglich nach Lateinamerika zu telefonieren. Dafür sollte man die Vorwahl Venezuelas von Deutschland aus parat haben. Diese beträgt 0058. Dahinter wird die Ortsvorwahl und anschließend die Telefonnummer angehängt. Da Deutschland und das beliebte Urlaubsland an der Karibik nicht gerade dicht nebeneinander liegen, gibt es eine Zeitverschiebung in Venezuela zu uns. Im Sommer beträgt diese sechs Stunden, im Winter fünf. Ist es in Deutschland also 12 Uhr Mittags, ist es in Venezuela erst sieben, beziehungsweise sechs Uhr morgens. Die Währung in Venezuela ist der Venezolanische Bolivar, seit 2008 nennt sich die Währung Bolivar fuerte. Der US Dollar wird aber fast überall akzeptiert und auch sonst hat man immer die Möglichkeit sein Geld in Hotels, Wechselstuben und größeren Städten umzutauschen. Urlauber sollten ihr Geld nie auf der Straße umtauschen, denn die Kriminalität und der Schwarzmarkt sind in Venezuela weit verbreitet.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Venezuela ist eigentlich der Zeitraum zwischen November und Mai. Da ist es angenehm warm und trocken. Vor allem eine Reise an die Küste ist zu dieser Zeit schön. Der Rest des Jahres ist eher regnerisch, wobei dies nicht unbedingt als Reisehindernis gelten muss. Gerade die regnerischen Tage eignen sich hervorragend für Ausflüge in die Natur, denn so kommen beispielsweise gigantische Wasserfälle besser zur Geltung. Die heißesten Tage im Jahr sind der Februar und März, was sicherlich für Badeurlauber toll ist, für Stadtbesucher und Sportler jedoch nicht unbedingt vorteilhaft. Zu Weihnachten, Karneval und Ostern (Semana Santa) ist in Venezuela viel los und eine Reise macht sicherlich riesigen Spaß.







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