Volcán Barú - der höchste Berg Panamas



Beim auch Volcán de Chiriqu genannten Volcán Barú handelt es sich um den höchsten Berg Panamas. Der als erloschen eingestufte Vulkan ist 3475 Meter hoch und Zentrum des Nationalparks Parque Nacional Volcán Barú. Der letzte Ausbruch des Vulkans
datiert aus dem Jahr 1550, wobei es sich um ein vulkanisches Ereignis mit geringen Auswirkungen handelte, der letzte größere Ausbruch fand bereits um das Jahr 700 statt. Der Blick vom Gipfel des Baru-Vulkans ist beeindruckend, auf Grund der relativ geringen Breite des Landes lassen sich bei guten Wetter die Küsten der Karibik und des Pazifiks gleichzeitig sehen. Für den Aufstieg auf den Volcán Barú stehen zwei unterschiedliche Routen zur Verfügung, von welchen die am häufigsten gewählte mit einem Allradfahrzeug absolviert werden kann. Wesentlich schöner als die Fahrt mit dem Auto ist jedoch die Besteigung des Gipfels mit den eigenen Füßen. Dieser Weg beginnt in der Stadt Baja Boquete und kann auf Grund seiner Beschaffenheit ausschließlich in Begleitung eines erfahrenden Bergführers begangen werden. Auf beiden Wegen zählt der Wechsel der Vegetation, welche sich je nach Höhenlage stark verändert, zu den faszinierendsten Beobachtungen während des Aufstiegs.

Die Stadt Baja Boquete erweist sich besonders in den Monaten von Januar bis Mai als lohnendes Ausflugsziel in Panama, da in diesen Monaten dort die Orchideen blühen. Als Training für den anspruchsvollen Aufstieg auf den Vulkanberg Baru empfiehlt sich der Wanderweg Sendero de los Quetzales, welcher auf etwa zehn Kilometern Länge von Baja Boquete über Cerro Punta bis zu einem 2500 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt führt; Baja Boquete liegt lediglich eintausend Meter über dem Meeresspiegel. Auf halber Wegstrecke befindet sich mit dem Mirador la Roca ein Aussichtspunkt, am dortigen Campingplatz können auch Getränke und Lebensmittel gekauft werden.

Zu den interessantesten Tieren, welche auf dem Sendero de los Quetzales, besichtigt werden können, gehört ein Vogel mit grün-rotem Gefieder und sehr langen Schwanzfedern, der Quetzal. Es ist unschwer zu erkennen, dass dieser Vogel, der zugleich als Nationalvogel Panamas gilt, dem Wanderweg den Namen gegeben hat. Neben der Tierwelt ist auch die Pflanzenvielfalt im Nationalpark am Vulkan Baru sehr beeindruckend. Der genannte Wanderweg führt auch an zahlreichen Kaffeeplantagen vorbei, für die Region Boquete ist der Kaffeeanbau neben dem Tourismus die wichtigste Einnahmequelle.

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