Reiseinfos für Costa Rica



Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika, den man von Deutschland aus in zirka Flugstunden erreicht. Von Düsseldorf gehen die meisten Flieger in die beliebte Urlaubsregion, weshalb Touristen aus anderen deutschen Ländern häufig
ein Zwischenstopp dort einlegen müssen. Costa Rica hat eine Fläche von 51.100 Kilometern und rund vier Millionen Einwohner. Das Besondere an dem Land ist die bezaubernde Natur, die es so einzigartig macht. Gigantische vulkanische Bergketten, große Regen- und Nebelwälder und faszinierende Nationalparks prägen das Bild Costa Ricas - für Naturliebhaber natürlich ein Paradies. Die Landessprache Costa Ricas ist Spanisch, aber in Touristenhochburgen und großen Hotels wird auch vermehrt Englisch gesprochen. Die Bewohner des Landes nennen sich selbst “Ticos” und freuen sich immer wieder über die Ankunft von Touristen. Die Menschen sind sehr gastfreundlich, humorvoll und gelassen, was einen Urlaub in Costa Rica zu einem sehr erholsamen und schönen Urlaub macht. Bei der Einreise muss ein gültiger Reisepass mitgetragen werden, wenn die Reise jedoch über 90 Tage sein soll, ist vorab ein Visum zu beantragen. Zu bedenken ist, dass man unbedingt einen neuen maschinenlesbaren Reisepass benötigt, wenn man in den USA zwischenlandet. Bei der Ausreise wird jedem Touristen eine Ausreisesteuer in Höhe von 26 US Dollar abgenommen.

In Costa Rica befindet sich eine Deutsche Botschaft in der Hauptstadt San José. Deutsche Urlauber müssen in dringenden Fällen keinen Termin vereinbaren und auch nicht mit langen Wartezeiten rechnen. In größeren Städten sollten Touristen nicht allzu viel Bargeld und Schmuck mit sich tragen, denn es lauern oftmals Taschendiebe und Banden in den Straßen, die vorrangig Urlauber um ihre Wertsachen bringen. Die Kriminalität ist zwar nicht sehr hoch, aber es ist immer Vorsicht geboten. Die politische Lage im Land ist aber relativ stabil, die Bewohner mit ihren Lebensverhältnissen eigentlich zufrieden - eine Reise ist also nicht gefährlicher, als in anderen Staaten der Erde. Am besten reisen lässt es sich in Costa Rica in dem Zeitraum zwischen Dezember und April, denn dann herrscht die Trockenzeit und man muss als Urlauber nicht mit gefährlichen Schlammlawinen und Fluten rechnen. Zwar kommt es hin und wieder zu kleinen Regenschauern, aber diese sind eigentlich relativ angenehm und vor allem locken sie seltene Tiere aus ihren Verstecken, die man als Tourist dann hautnah erleben kann.

Das Land ist zum einen orientalisch, zum anderen afroamerikanisch beeinflusst. In den größeren Städten herrscht ein sehr modernen westliches Klima. Man kommt bei einer Reise also in den Genuss verschiedener Kulturen und Mentalitäten, kann sich in den vielen unterschiedlichen Restaurants verwöhnen lassen und einfach die Lebensfreude der Einheimischen genießen. Das Hauptnahrungsmittel, welches man eigentlich immer auf dem Teller hat, sind Reis und Bohnen. Costa Rica ist, wie es bei vielen anderen Staaten Lateinamerikas der Fall ist, lange kein armes Land mehr, sondern eine Region, in der Menschen durchschnittliche einen sehr hohen Lebensstandard haben. Dennoch sieht man an vielen Ecken noch sehr desolate Unterkünfte und verarmte Einwohner, die mit nur sehr wenig Mitteln auskommen müssen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist eben sehr groß, was man als Urlauber schnell zu spüren bekommt, wenn man durch die Ortschaften läuft.

Costa Rica liegt in Zone A, was das Gesundheitsrisiko angeht. Das heißt, das Risiko an Malaria zu erkranken ist eher gering. Eine Malariaprophylaxe ist dennoch nicht verkehrt. Es müssen keine bestimmten Impfungen vor der Einreise nach Costa Rica gemacht werden, aber es empfiehlt sich in jedem Fall, sich gegen Tetanus, Polio, Diphtherie und Hepatitis A impfen zu lassen, wenn nicht bereits geschehen.







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