Reisekrankheiten in Costa Rica



Je nachdem, um welche Höhenlage es sich handelt oder zu welcher Jahreszeit Touristen unterwegs sind, können verschiedene Reisekrankheiten in Costa Rica auftreten.
Da Costa Rica ein Land ist, welches durch seine Natur besticht und zahlreiche Nationalparks einen Großteil der Gesamtfläche ausmachen, sind natürlich Stiche und Bisse von Insekten nicht selten. Vor allem Mücken verschonen Urlauber nicht und sind Überträger von Malaria und dem häufiger auftretenden Dengue-Fieber. Auch die Lymphathische Filariose, bei der sich Krankheitserreger in den menschlichen Körper einnisten und das Immunsystem enorm schwächen, wird durch Insekten übertragen und muss in jedem Fall behandelt werden. Vorrangig bei Rucksacktouristen oder Aktivurlaubern tritt in Costa Rica vermehrt die Chagas-Krankheit auf. Dabei handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Raubwanzenbisse verursacht wird. Solche Raubwanzen tummeln sich häufig in ländlichen nicht-modernen Unterkünften, daher sind häufig Backpacker oder Naturliebhaber betroffen, die inmitten der Wälder absteigen.

Urlauber sollten sich vor der Reise ausführlich informieren, an welchen Orten die Infektionsgefahr besonders hoch ist. Zu empfehlen sind vorbeugende Impfungen, wie Tetanus und Diphtherie. Bei geplanten längeren Aufenthalten ist außerdem eine Impfung gegen Typhus ratsam. Menschen, die mit Tieren in Kontakt kommen werden (zum Beispiel als freiwilliger Mitarbeiter in einer Tierfangstation) sollten sich zusätzliche gegen Tollwut impfen lassen. In ländlichen Regionen ist die medizinische Versorgung nicht unbedingt gut, in der Hauptstadt San José befinden sich jedoch moderne Arztpraxen und auch eine renommierte Klinik, in der Touristen ausreichend und gut behandelt werden können.

Touristen sollten bei Ausflügen in die Natur immer den Körper bedecken und sich präventiv mit Sprays oder Cremes gegen Insekten einreiben. Zudem sollte man wissen, dass im Land verschiedene Risiko-Zonen bezüglich der Krankheit Malaria ausgeschrieben sind. In der Provinz Alajuela ist das Risiko einer Übertragung mittelmäßig, in ländlichen Regionen eher gering und in den Gebirgen und Städten kann eine Malaria-Ansteckung durch Mücken eigentlich ausgeschlossen werden. Auch die Cholera und lästiger Durchfall ist eine Krankheit, die man vor allem Ländern Mittelamerikas zuschreibt. Auf keinen Fall sollte man Leitungswasser trinken, sondern nur Wasser aus der Flasche (zur Not sollten Urlauber das Wasser erst abkochen, um so Bakterien zu töten). Auch das Desinfizieren der Hände und sichere Aufbewahren von Nahrungsmitteln ist enorm wichtig.







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