Die dritte Zwischenzeit



Im Anschluss daran folgte die so genannte Dritte Zwischenzeit, welche den Zeitraum von 1075 vor Christus bis zum Jahr 652 vor Christus beschreibt. Sie galt als Übergangsphase vom Neuen Reich Ägyptens bis hin zum großen Untergang der Herrschaft der Pharaonen.
Während der 22. Dynastie bis hin zur Mitte der 23. war die 3. Zwischenzeit Kennzeichen für die Erlangung der Macht im südlichen Ägypten durch Libyerfürsten. Die 3. Zwischenzeit wird auch Bubastidenzeit genannt. Eine Separierung in unterschiedliche Dynastien fiel hierbei schwer, denn in den Städten Bubastis, Herakleopolis, sowie auch in Leontopolis und Memphis, und ebenso in Hermopolis und Tanis, regierten unterschiedliche Königshäuser über diverse Zeiträume hinweg. Während dieser Phase hatten die Pharaonen wohl den größten Verlust ihres Ansehens beim ägyptischen Volk verloren, denn das Reich war bereits arg zersplittert. Im Laufe der 21. Dynastie wurde Tanis als neue Hauptstadt gewählt, welche in der 25. Dynastie wieder nach Napata verlegt wurde. Alexander der Große, ebenfalls bekannt als Alexander III, gründete die griechische Herrschaft in Ägypten. Nach seinem Ableben wurde Pharao Ptolemaios I. als neuer Machthaber über das Reich am Nil ernannt und Alexandria galt seit diesem Zeitpunkt als Hauptstadt. Im Jahre 47 v. Chr. fiel schließlich Caesar in Ägypten ein und entschied mit der Schlacht bei Actium das weitere Schicksal Ägyptens.

Kurze Zeit später nahmen sich Cleopatra und auch Marcus Antonius das Leben und seit diesem Moment galt Ägypten als römische Provinz. Nachdem das Römischen Reich geteilt wurde, fiel Ägypten an Ostrom. Später etablierten sich neben der Priesterschaft in Theben die nubisch/kuschitischen Herrscher im Süden des Landes. Mit dieser Herrschaft fand die Dritte Zwischenzeit während der 24. Dynastie ihr Ende.







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