Tunesien: Reisekrankheiten



Vor allem die Küstenregion hat Tunesien zu einem überaus beliebten Urlaubsland gemacht. Badevergnügen, Wassersport im, auf und unter Wasser sind die häufigsten Reisegründe, doch auch übt das Land für Liebhaber von Natur, Geschichte, Kultur und Religion einen ungeahnten Reiz aus.
Aktivitäten weitab vom Wasser und Meer sind äußerst beliebt. So eine Wüstensafari durch die Sahara, oder Städtereisen, wo man die vielen historischen und gegenwärtigen Sehenswürdigkeiten besichtigen kann. Dass man sich hier bereits in Afrika befindet, wird nicht nur durch die klimatischen Unterschiede bemerkt. Auch lauern hier in diesem Teil der Erde gesundheitliche Gefahren, die man keineswegs unterschätzen sollte. Neben relativ „harmlosen“ Darminfektionen wird man hier auch mit dem Vorkommen von Erkrankungen konfrontiert, die einen deutlich schwereren Verlauf nehmen können und unbedingt ärztlicher Behandlung bedürfen. Damit der Urlaub nicht durch Krankheiten vermiest wird, sollte man auf die Möglichkeit der Schutzimpfungen nicht verzichten. Auch sollte man dem Mückenschutz eine größere Bedeutung beimessen.

Mückenschutz
Tunesien weist ein relativ hohes Vorkommen von Sandmücken auf, die Erkrankungen, wie Kala Azar, oder Leishmaniose übertragen. Aus diesem Grund sollte man ganztägig helle und lange Kleidung tragen. Vergessen Sie nicht, auf freie Hautstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind, alle 2-3 Stunden großzügig Repellentien aufzutragen. Nach Möglichkeit sollten Sie nachts Moskitonetze verwenden, diese halten die kleinen Plagegeister fern und ermöglichen Ihnen einen erholsamen und gefahrlosen Schlaf.

Sonnenschutz
In Tunesien entfaltet die Sonne ihre enorme Kraft, insbesondere in der Sahara und an den Küsten. UV-Strahlen können – wenn nicht ausreichend Schutz vorhanden ist – Ihre Haut nachhaltig schädigen und sind Verursacher von Hautkrebs. Damit Sie ohne Sonnenbrand Ihren Urlaub genießen können, denken Sie bitte an Sonnenschutz. Tragen Sie tagsüber Kopfbedeckung und Sonnenbrillen, die UV-Schutz aufweisen können. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor sollte man nicht nur an den Strand mitnehmen. Auch bei Ausflügen sollten Sie sich großzügig mit Sonnencremes eincremen.

Erkrankungen, die in Tunesien häufig, oder vermehrt vorkommen:
Notwendige Impfungen:
Bei Reisenden, älter als 1 Jahr wird bei der Einreise über ein Gelbfieber Infektionsgebiet eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt. Bei der Direkteinreise aus Deutschland sind keine Impfvorschriften zu beachten.

Empfohlene Impfungen:
Neben den Standardimpfungen sollte man sich auch mit der Gefahr einer Hepatitis Infektion vertraut machen. Die Erkrankungen sind bei weitem nicht so harmlos, wie man denkt, zudem hilft hier eine Schutzimpfung. Im Vorfeld einer Reise nach Tunesien sollten Sie – etwa 6 Wochen vor Reisebeginn – Ihre Impfungen auf deren Aktualität überprüfen, und ggf. auffrischen lassen. Folgende Impfungen sind in Tunesien empfohlen:
Reiseapotheke
Auch bei einer Tunesienreise darf die Reiseapotheke nicht fehlen. Diese sollte neben den Medikamenten, die Sie auch zu Hause regelmäßig einnehmen müssen folgendes beinhalten:

Mittel gegen:
  • Fieber
  • Husten, Schnupfen
  • Kopfschmerzen
  • Allergien
  • Pilzinfektionen
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Schlafstörungen

Außerdem:
  • Fieberthermometer
  • Lupe
  • Pinzette
  • Verbandsmaterial
  • Wund- und Brandsalbe
  • Desinfektionsmittel
  • Einmalhandschuhe
  • Sonnenschutzcremes, oder Lotionen
  • Repellentien in ausreichender Menge
  • Schere

Vor Ihrer Reise sollten Sie auch eine Reisekrankenversicherung abschließen inkl. Rücktransport.







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