Kala Azar auch Viszerale Leishmaniasis



Beschreibung/Ursache
Die Krankheit Kala Azar bedeutet auf Hindu soviel, wie „Schwarzes Fieber“. Übertragen wir die Erkrankung, wie bei der Leishmaniose durch die Sandmücken. Für jede Form der Leishmaniose sind verschiedene Arten von Leishmanien verantwortlich. Für die Viszerale Leishmaniasis sind vor allem die Arten L. donovani,
L. d. infantum, L. d. chagasi verantwortlich. Die Erkrankung ist weltweit in den tropischen und subtropischen Ländern und im Mittelmeerraum verbreitet. Eine Ausnahme bildet Australien. Die Erreger können auch in die Haut gelangen, wenn man eine Sandmücke auf beschädigter Haut zerquetscht. Das Reservoir für die Erreger bilden neben dem Mensch, auch Nagetiere und Hunde. Sowie wild lebende, Fleisch fressende Tiere.

Symptome/Diagnose
Die Inkubationszeit beträgt zwischen 3 und 6 Monaten. Danach treten schleichend die ersten Symptome auf. Meist beginnt die Krankheit mit langsam einsetzenden, hohen Fieber. Bestimmte Organe, wie Milz, Leber, und Lymphknoten schwellen an. Hypersplenismus (Überaktivität der Milz) und später auch Panzytopenie treten auf. Panzytopenie nennt man die krankhafte Verminderung der Blutzellen in allen Blutsystemen. Die Erkrankung fordert ihren Tribut, da mit diesen Symptomen noch lange nicht Schluss ist. Im weiteren Verlauf treten Beschwerden, wie Muskelatrophie, Hyperpigmentation, und extremer Kräfteverlust auf.

Der Erreger ist unter dem Mikroskop (spezielle Verfahren) erkennbar. Gewebeproben aus Hautgeschwüren, aus dem Knochenmark, oder den Lymphknoten geben weiteren Aufschluss über die Erkrankung.

Therapie/Verlauf
Die Therapie besteht aus der Verabreichung bestimmter, spezieller Medikamente. Die Erkrankung verläuft in vielen Fällen chronisch. Wird die Diagnose zu spät erkannt (Differenzialdiagnose: Malaria, Typhus, Brucellose), oder bleibt eine Behandlung gänzlich aus, verläuft die Krankheit in etwa 90% der Fälle tödlich.

Prophylaxe/Impfung
Eine Schutzimpfung, oder Chemoprophylaxe gegen die Erkrankung steht nicht zur Verfügung. Engmaschige Moskitonetze, Repellentien, lange, helle Kleidung schützen gegen die Sandmücken. Wichtig ist dabei, dass man diese Schutzmaßnahmen ganztägig konsequent ergreift.

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