Die Japanische Enzephalitis



Beschreibung/Ursache
Die Japanische Enzephalitis ist eine durch Viren verursachte, entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Insbesondere das Gehirn wird befallen. Die Erkrankung tritt auch vermehrt in Teilen Asiens, unter anderem auch in Indien auf. Das Risiko sich zu infizieren,
ist vor allem in den Monaten zwischen Juni und September besonders hoch. Die Übertragung erfolgt durch Mückenstiche, eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Von der Krankheit können auch Haustiere und Nutzvieh betroffen sein, was folgerichtig heißt, in ländlicheren Gegenden ist die Erkrankung weiter verbreitet, als in den Städten.

Symptome/Diagnose
Junge und gesunde Erwachsene überstehen eine Infektion in der Regel gut. Bei den meisten von Ihnen treten bis auf leichte Kopfschmerzen und eine leichte Temperaturerhöhung keine weiteren Symptome auf. Hier tritt meist auch eine Spontanheilung auf, ohne bleibende Schäden. Kinder unter 15 Jahren, sowie ältere Menschen etwa ab 65 Jahren sind von der Krankheit schwerer und deutlich häufiger betroffen. Nach ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung treten zunächst Beschwerden auf, die einen grippalen Infekt vermuten lassen würden. Hinzu kommen Übelkeit/Erbrechen, sowie Durchfall. Einige Tage später bekommen die Patienten hohes Fieber, leiden unter Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Nackensteife, Krämpfe, Lähmungserscheinungen und Bewusstseinstörungen. Auch ein komatöser Zustand ist nicht auszuschließen.

Für die Diagnose ist eine Untersuchung des Blutes und des Nervenwassers erforderlich. Hier können Erreger, bzw. Antikörper nachgewiesen werden, die die Diagnose sichern und unterstützen können.

Therapie/Verlauf
Gegen die Japanische Enzephalitis existieren keine speziellen Therapiemaßnahmen. Behandelt werden die Symptome, die es zu lindern gilt. In einigen Fällen, vor allem, wenn neurologische Beschwerden – Lähmungserscheinungen u.ä. – auftreten ist auch eine intensivmedizinische Betreuung zwingend erforderlich. Je nach Grad der Infektion und Alter der Patienten kann die Erkrankung besonders mild und beinahe symptomfrei verlaufen, oder aber auch zu Tode führen. Bei mildem Verlauf ist eine Spontanheilung auch ohne bleibende Schäden durchaus möglich.

Prophylaxe/Impfung
Gegen die Japanische Enzephalitis gibt es zwar eine Impfung, die aber in Deutschland nicht zugelassen ist. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Impfstoff aus dem Ausland zu bestellen. Nur die Impfung bietet sicheren Schutz vor einer Infektion. Ohne Impfung müssen Sie auf jeden Fall – in den Risikogebieten – auf einen guten und vor allem konsequenten Mückenschutz achten. Das Tragen von heller, langer Kleidung –auch tagsüber – und das Auftragen von Repellentien bieten Ihnen Schutz vor Insektenstichen.

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