Urlaub auf Usedom



Die Insel Usedom ist auf der Straße über Brücken bei Wolgast und Zecherin zu erreichen, mit der Eisenbahn besteht eine Verbindung ab Stralsund. Der Wiederaufbau der Hubbrücke Karmin wird zurzeit diskutiert, dieser würde eine direkte Anreise von
Berlin sowie einen Rundkurs über die Insel ermöglichen. Den größten Teil des Binnenverkehrs trägt die Usedomer Bäderbahn, die Bahnlinien entlang der Küste und nach Peenemünde werden durch einige Linienbusse ergänzt, welche in das Hinterland und zur Stadt Usedom verkehren. Bei Garz befindet sich der Flugplatz Heringsdorf. Die Anreise mit der Fähre ist ganzjährig von Kröslin nach Peenemünde möglich, weitere Fährlinien verkehren ausschließlich während der Hauptsaison. Als Hauptort der Insel ist die Stadt Heringsdorf mit ihren Stadtteilen Ahlbeck und Bansin zu betrachten, diese Bäder werden auch als Kaiserbäder bezeichnet. Die Insel Usedom befinde sich zwischen dem Peenestrom und der Swine, beides sind Mündungsarme der Oder.

Die Insel Usedom besitzt neben den Küsten an der Pommerschen Bucht und dem Stettiner Haff mehrere Binnenseen; einige als Binnensee empfundene Gewässer stellen in Wirklichkeit jedoch eine Bucht der Ostsee oder des Achterwassers dar. Beim Achterwasser handelt es sich um eine Ausbuchtung des Peenestromes, dieses Gewässers ist dank seiner recht ruhigen Wasserverhältnisse besonders bei weniger geübten Windsurfern und Seglern beliebt. Einen sehr langen Spaziergang entlang der Strandpromenade ermöglicht die Wanderung vom polnischen Swinemünde nach Bansin. Die alternative Route durch den Wald lässt auch heute noch den Verlauf der ehemals stark gesicherten Grenze erkennen, da entlang des früheren Grenzzaunes fast keine Bäume stehen.

Bei den Stränden auf Usedom handelt es sich überwiegend um Sandstrände, einige Strandabschnitte zählen zu Natur- oder Kiesstränden. Das Baden in überdachten Gebäuden ist in der Ostsee-Therme in Ahlbeck ebenso möglich wie in der Bernsteintherme in Zinnowitz. Beide moderne Freizeitbäder bieten auch eine sehr schöne Saunalandschaft an. Die Stadt Usedom trägt zwar den gleichen Namen wie die Insel, sie ist dennoch heute nicht mehr als Hauptort anzusehen. Sie liegt nicht direkt am Strand und verfügt zurzeit über keinen Anschluss an das Bahnnetz. Eine Radtour zur Stadt Usedom ist zu empfehlen, zumal sich dort das Naturkundehaus der Insel befindet.

Wer ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung abseits der mit der Bahn angebundenen Ortschaften auf Usedom mietet, kann mit einigen Fahrradverleihern die Anlieferung des Rades an einen Bahnhof vereinbaren. Diese Möglichkeit besteht selbstverständlich auch bei einem Urlaub auf einem der zahlreichen Zelt- und Campingplätze. Die meisten Wege auf Usedom sind gut ausgeschildert, ein eventuelles Verfahren kann auf Grund der starken Zergliederung der Insel in Halbinseln zu längeren Umwegen führen.

Zu den baulichen Besonderheiten auf der Ostseeinsel Usedom zählt die Bäderarchitektur. Die im Stil antiker griechischer oder römischer Villen errichteten Häuser werden heute überwiegend als Pensionen genutzt, die meisten von ihnen befinden sich in den Kaiserbädern. Die meisten Besucher Usedoms fahren auch in den polnischen Teil der Insel, seit einigen Jahren endet die Usedomer Bäderbahn in Swinemünde. Eine Schifffahrt zur Nachbarinsel Wollin wird dort kostenlos angeboten.

Eine sehr reizvolle Sehenswürdigkeit befindet sich mit dem Museum Lüttenort zwischen Koserow und Zempin, dort werden überwiegend Skulpturen des Künstlers Otto Niemeyer-Holstein ausgestellt. Als bekanntestes Museum der Insel Usedom. Am bekanntesten ist das Informationszentrum in Peenemünde , welches über die unrühmliche Rolle der Insel bei der Entwicklung einer Rakete während des Zweiten Weltkrieges informiert.







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