Nationalpark Peneda-Gerês



Portugals einziger Nationalpark liegt in der Region Norte, im nordwestlichen Portugal. Der Nationalpark Peneda-Gerês wurde am 8. Mai 1971 gegründet. Die Gründung wurde unter Portugiesischer und Internationaler Anteilnahme ins Leben gerufen.
Hauptsächlich ging es dabei darum, Wasser, Tier- und Pflanzenwelt, und Landschaft zu erhalten, aber auch der Tourismus spielte dabei eine Rolle, ebenso die Bildung. Der Nationalpark Peneda-Gerês umfasst eine Fläche von insgesamt 702,90 km². Die Fläche teilt sich weiter auf 194,38 km² Privatbesitz, auf 52,75 km² öffentlicher Besitz, der größte Anteil von 455,77 km² gilt als gemeinschaftlicher Eigentum. Im Nationalpark befinden sich insgesamt 114 Dörfer, in denen knapp 10.000 Menschen leben. Der Park hat – aus der Luft gesehen – eine Form, ähnlich eines Hufeisens. Die abwechslungsreiche Vegetation macht den Park zu einer immergrünen Landschaft, durch die Flüsse und Bäche fließen. Durch die enormen Höhenunterschiede formen sich einige beeindruckende Wasserfälle.

Durch die Besiedlung des Nationalparks ergibt sich ein durchaus reizvolles und charmantes Bild, denn zu jedem Dorf – und sei es noch so klein – gibt es auch etwas Ackerland, das Terrassenförmig angelegt ist. Allein im Nationalpark existieren mehrere Klimazonen. Während es im Hochland kühl ist, und relativ viel Niederschlag fällt, ist das Klima in den Flusstälern deutlich milder und trockener. Ebenso unterschiedlich wie das Klima, zeigt sich auch die Vegetation. Im Hochland wirkt der Park eher kahl, in den Flusstälern ist es grüner und abwechslungsreicher. Neben bekannten Bäumen, wie Eiche, Prunus, Edelkastanien etc. existieren hier auch einige einheimische Bäume, die sogar weltweit unter Schutz stehen. Auch die Tierwelt zeigt sich hier von ihrer bunten Seite. Neben Rotwild leben hier viele Kleintiere, Vögel, Reptilien und Amphibien.

Die Parkverwaltung ist bemüht, den Tourismus im Park zu fördern. Besucher sind stets willkommen. Quartiere können in den insgesamt sechs Campingplätzen aufgeschlagen werden. Der Nationalpark Peneda-Gerês ist bei Wanderern und Naturfreunden ein beliebtes Reiseziel, nicht zuletzt wegen den zahlreichen, hervorragend beschilderten Wanderwegen. An den Hauptstraßen liegen einige Orte, die man unbedingt besuchen sollte. Hier wird dann klar, wie streng religiös Portugals Norden ist. An einigen Orten finden die Besucher Schreine, an anderen Scheunen, die jedoch der Religion dienen.

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