Mersin- Hauptstadt der gleichnamigen Provinz



Die türkische Stadt Mersin liegt am Mittelmeer und beherbergt auf einer Fläche von 15 km² knapp 900.000 Einwohner. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz wurde im Jahr 2002 von Icel nach Mersin umbenannt.
In der Stadt mit einer großen Anzahl von Studenten und einer anerkannten Universität beheimatet das ozeanografische Zentrum der Technischen Universität Ankara. Wirtschaftlich betrachtet spielt insbesondere die Fischerei am Hafen eine große Rolle, weitere Wirtschaftszweige sind unter anderem die Textil-, Nahrungsmittel-, Zement- und Erdölindustrie. In Mersin endet eine Zweiglinie der Bagdadbahn, diese befördert viele Touristen, denn es werden viele Urlaube in Mersin gebucht. Im Osten von Mersin befinden sich viele von Kurden besiedelte Provinzen, aus diesen stammen Großteile der 5% Kurden in der Hauptstadt.

Festung in Mersin



Im westlichen Bezirk von Mersin befindet sich eine hethitische Festung aus dem 13. Jahrhundert. Aus dem Jahr 1987 stammt der "Metrim-Tower", dieser ist mit 177 Metern Höhe und seinen 52 Etagen eines der höchsten Gebäude der Türkei. Die Strände und Küsten Mersins sind allesamt natürlich entstanden und ziehen sich über 108 km, der Sand ist äußerst sauber und fein. Touristen buchen des Öfteren Reisen um in Mersin Urlaub zu machen oder in den fischreichen Gewässern zu jagen. Für archäologisch begeisterte Personen komm die antike Stadt Pompeipolis, welche heutzutage den Namen Viransehir trägt, in Frage. Die aus der neolithischen Zeit stammende Stadt wurde von Römern gegründet. Nach einem Erdbeben im Jahr 525 wurde diese vollständig zerstört, die Überreste der Gräberfelder, Badehäuser, Tempel, Arkaden und Theater sind jedoch noch erhalten. Aus dem Jahr 1870 stammt die Eksi-Moschee, welche in der osmanischen Zeit erbaut wurde. Insbesondere das römische Bad zieht viele Touristen an, nicht zuletzt wegen seiner Architektur und den vielen Mosaiken.

Eines der wirtschaftlichen Standbeine der Hafenstadt ist der Tourismus, neben den Sehenswürdigkeiten ziehen insbesondere die palmengesäumten Straßen und die modernen Hotels einen enormen Besucherstrom an. Historisch betrachtet wird über Mersin berichtet, dass der römische Kaiser Marcus Antonius die Ländereien zwischen Mersin und Alanya der ägyptischen Königin Kleopatra zum Geschenk machte.

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