Die Pyramiden von Gizeh



Sie waren eines der sieben antiken Weltwunder und gehören zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerken dieser Erde, die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Die insgesamt sechs Pyramiden von Gizeh wurden sehr wahrscheinlich zwischen 2.620 und 2.500 vor Christus erbaut und zählen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ägypten.
Die größte Pyramide in Gizeh ist das Grabmal des Pharao Cheops. Aus drei Millionen Steinblöcken erbaut und mit einer Höhe von 138,75 m Höhe bietet die Cheops Pyramide einen imposanten Anblick und die 8,5 m hohe und 47 m lange Galerie im Inneren, sowie die königliche Grabkammer mit dem Sarkophag des großen Pharao, sind Meisterwerke der altägyptischen Baukunst. Die mittlere Pyramide ist mit 136,40 m zwar kleiner als die Cheops Pyramide, wirkt aber durch ihren erhöhten Standort größer. Zur Zeit des Pharao Chephren, der zwischen 2558 und 2532 regierte standen im Innenraum 23 überlebensgroße Abbilder des Herrschers. Noch heute sind die Fragmente der Statuen auf dem Alabasterfußboden zu sehen. Ein 400 m langer Weg führt von der Chephren Pyramide in nördlicher Richtung, direkt zu einer weiteren Sehenswürdigkeit Ägyptens, zu der 73 m langen und weitgehend unerforschten Sphinx.

Die kleinste der Pyramiden von Gizeh ist das Grabmal des Pharao Mykerinos. Anders als bei den beiden großen Pyramiden, ist der Sockel der kleinen Pyramide mit Rosengranitplatten eingefasst. Die in der Pyramide gefundenen Grabschätze sind im Museum in Kairo ausgestellt.

Pyramiden von Gizeh
Die Pyramiden von Gizeh sollten bei einem Ägypten-Urlaub unbedingt
besucht werden, denn sie zählen zu den antiken Weltwundern.

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Das im westlichen Niltal gelegene Gizeh, das nur 29 km von der ägyptischen Hauptstadt Kairo entfernt ist, war ein bedeutender Friedhof und Ort des Totenkults im Alten Reich. Nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons begannen 1860 die Ausgrabungen und die Erforschung der Pyramiden von Gizeh. Anders als im Tal der Könige wurden in den Pyramiden von Gizeh allerdings wenige Kostbarkeiten und Grabbeigaben gefunden. Das mag daran liegen, das Gizeh im Mittleren Reich seine Bedeutung als Stadt der Toten verlor und erst im Neuen Reich und zur Spätzeit der ägyptischen Hochkultur wieder an Bedeutung gewann.

Heute zählen die Pyramiden von Gizeh zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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